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Darmspiegelung

Koloileoskopie dient der Beurteilung
des Zustands von Dick- und Dünndarm

Darmspiegelung

Koloileoskopie dient der Beurteilung
des Zustands von Dick- und Dünndarm

Krebs früh erkennen mit einer Darmspiegelung: In nur zehn Minuten wissen wir meist mehr

In der Hand eines erfahrenen Arztes ist die Darmspiegelung sicher und schonend. Sie dauert ca. zehn Minuten, das Untersuchungsrisiko ist minimal. Ich sage meinen Patienten oft: der Weg von zu Hause in die Praxis habe ein höheres Risiko als die Untersuchung.

Warum brauche ich eine Darmspiegelung?

Sie dient in erster Linie der Früherkennung von Darmkrebs. Ein Gastroenterologe kann durch diese Art der Untersuchung aber auch verschiedene Krankheiten am Dickdarm (Colon) sowie am Ende des Dünndarms (terminales Ileum) erkennen wie zum Beispiel chronische und akute Entzündungen, Durchblutungsstörungen und Ausstülpungen des Darms (Divertikel).

Das geschulte Auge eines Gastroenterologen sieht, ob die Darmschleimhaut entzündet ist (z.B. bei Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder nach Infektionen) oder ob sie sich bösartig verändert hat.

Wann ist eine Darmspiegelung sinnvoll?

Zum einen natürlich zur Früherkennung, zum anderen dann, wenn ich als Gastroenterologe bestimmte Symptome und deren zugrunde liegenden Darmerkrankungen abklären möchte. Ab dem 55. Lebensjahr haben gesetzlich Krankenversicherte Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Früherkennung von Darmkrebs (Stand: 02/2017). Ich empfehle Darmuntersuchungen allerdings bereits früher.

Darmspiegelung, Koloskopie. Foto: (c) bilderzwerg - fotolia.com

Wie läuft eine Darmspiegelung ab?

Das Endoskop – das ist ein biegsames, optisches Instrument – wird im After aus bis zur Mündung des Dünndarms in den Dickdarm und – in bestimmten Fällen – bis in den unteren Dünndarm vorgeschoben. Dabei wird Luft eingeblasen. Somit entfaltet sich der Darm. In seltenen Fällen ist es notwendig, die Lage des Endoskops mittels Röntgendurchleuchtung zu kontrollieren.

Falls erforderlich, lassen sich während der Spiegelung Gewebeproben mit einer kleinen Zange gewinnen. Die Gewebeentnahme ist schmerzfrei. Die Spiegelung selbst kann hingegen schmerzhaft sein. Deshalb ist auch für diese Art von Untersuchung eine Kurznarkose möglich. Gewisse Unannehmlichkeiten bereiten die Abführmaßnahmen am Tag vor der Untersuchung. Dafür halten wir mehrere Methoden bereit.

Sollten im Rahmen der Spiegelung Behandlungsmaßnahmen (z.B. die Entfernung von Polypen) notwendig und geplant sein, werden Patienten gesondert darüber aufgeklärt.

Alles Weitere zur Darmspiegelung erklären wir Ihnen im Bereich Patienteninformationen.

(Siehe auch Magenspiegelung)

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